TierheilpraxisYvonne Krüger Termin anfragen
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Alt werden ist keine Krankheit. Aber es verdient Aufmerksamkeit.

Das Aufstehen dauert länger, die Treppe wird zum Thema, nachts ist Unruhe: Vieles davon gilt als „halt das Alter“. Dabei lässt sich der Alltag alter Tiere oft spürbar erleichtern, wenn man systematisch hinschaut.

Warum gerade hier der Hausbesuch zählt

Ein vierzehnjähriger Kater in der Transportbox, eine Hündin mit steifen Gelenken auf glattem Praxisboden: genau die Tiere, denen der Weg am meisten abverlangt, brauchen ihn bei mir nicht. Zu Hause sehe ich außerdem, was in keiner Praxis sichtbar ist: wie Ihr Tier aufsteht, wo es liegt, wie es die Treppe nimmt, wo Napf und Wasser stehen.

Daraus entsteht ein Bild aus vielen kleinen Stellschrauben: Futter und Gewicht, Liegeplätze, Bewegung in machbaren Dosen, Trinkverhalten und der Abgleich mit aktuellen Laborwerten. Ein geriatrisches Blutbild beim Tierarzt gehört für mich bei alten Tieren dazu; die Werte bespreche ich anschließend gern mit Ihnen. Für Tiere, die viel Berührung mögen, kann auch das japanische Heilströmen ein ruhiger Baustein sein.

Eines verspreche ich nicht: dem Alter seinen Lauf abzukaufen. Plötzliche Schwäche, starker Gewichtsverlust oder Schmerzen gehören zuerst in die Tierarztpraxis. Auch beim Senior, gerade beim Senior.

Beobachten lohnt sich

Notieren Sie vor dem Termin

  • Schlaf und nächtliche Unruhe: seit wann?
  • Appetit, Gewicht, Trinkmenge im Vergleich zu früher
  • Aufstehen, Treppen, Sprünge: was geht schwerer?
  • Medikamente und das letzte Blutbild (mit Datum)
Älterer schwarzer Hund ruht in der Abendsonne an einer Mauer

Ihrem alten Tier zuliebe: ohne Anfahrt für das Tier.

Schildern Sie mir, was sich verändert hat. Beim Hausbesuch nehme ich mir die Zeit, die ein langes Tierleben verdient: rund eineinhalb Stunden beim ersten Termin.

Telefonzeiten: Mo, Mi, Do 8–12 und 14–17 Uhr · Di und Fr 14–17 Uhr. Auf E-Mails antworte ich auch außerhalb dieser Zeiten.